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Presse


16. Juli 2020

ENDEGS ermöglicht erste landseitige Entgasung von Tankschiffen


Entgasen von Schiffen in Duisburg

Pförring, 30. März 2020 – Seit März 2020 führt der bei Ingolstadt ansässige Entgasungsspezialist ENDEGS am größten Binnenhafen Europas, dem Hafen Duisport, die gesetzeskonforme Entgasung von Gas-, Chemie- und Mineralöltankern durch. Auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern können nun in Deutschland erstmalig Tankschiffe entgast werden. Geschäftsführer Kai Sievers: „Wir freuen uns sehr, dass dies nun auch endlich in Deutschland möglich ist und wir so verhindern können, dass Emissionen an die Luft abgegeben werden.”

Was seit Jahren bereits gefordert wurde, ist nun endlich Realität: Seit Anfang März betreibt ENDEGS, Europas führendes Unternehmen für mobile Gasverbrennung, ein etwa 2.000 Quadratmeter großes Areal im Duisburger Hafenkanal km 2,5. Dort, direkt am Rhein, kann das Familienunternehmen ENDEGS mit seinen von 0,1 bis 150 MW skalierbaren mobilen Brenn-kammern rund 750 Tanker pro Jahr entgasen. Unabhängig von der Größe des Tanks, vom Gasgemisch und unabhängig von dessen Konzentration werden die Dämpfe, die beim Beladen, einem Produktwechsel oder der Vorbereitung eines Werftaufenthalts eines Tankers entstehen, durch ein sicheres und schnelles Verfahren verbrannt. ENDEGS stellt dafür vor Ort die passende mobile Verbrennungsanlage in IIA, IIB und IIC inklusive Betriebspersonal und Zusatzmaterial wie Stromaggregate, Rohrleitungen, Ventilatoren, Detonationssicherungen, Flüssigkeitsabscheider und Druckregelarmaturen zur Verfügung.

Bei der Entgasung geht es um flüchtige organische Verbindungen (VOC) und gefährliche Luftschadstoffe (HAP) der Gefahrengruppen IIA, IIB und IIC. Die Verbrennungsquote der mobilen Brennkammern von ENDEGS und damit Emissionsquote liegt bei nahezu 100 Prozent. Diese entspricht damit den neuesten Regularien des Europäischen Übereinkommens für die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf Binnenwasserstraßen (ADN). Der Entgasungsprozess ist zudem sauber und geräuscharm: Man sieht, riecht und hört nichts.

Schon seit vielen Jahren engagiert sich Kai Sievers, Gründer und Geschäftsführer von ENDEGS, für die gesetzeskonforme Entgasung von Binnenschiffen innerhalb Deutschlands. Sievers: „Dass der Duisburger Hafen für diesen ökologisch so wichtigen Prozess ab sofort eine feste Fläche bietet, ist ein Meilenstein für die Umwelt, aber auch für Reedereien und Partikulierer.“ Diese sahen sich bislang gezwungen, ihre Tanker zum Entgasen bis in die Niederlande zu schicken. Ein enormer logistischer, zeitlicher und finanzieller Aufwand. Dieser entfällt nun ebenso wie die Vielzahl an umweltbelastenden Leerfahrten. Und nicht zu vergessen: Ausnahmegenehmigungen, die es ermöglichen, Dämpfe einfach in die Atmosphäre zu ventilieren, werden nun deutlich geringer.

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